Samstag, 5. Dezember 2009

Ein Dorf feiert Weihnachten

Oh du fröhliche und alle Jahre wieder! Kaum merkt man, dass der erste Advent begonnen hat, stehen auch schon die ersten Buden vor der Haustür.
Während das Festzelt schon Tage vorher zusammen geschraubt wurde, haben fleißige Arbeiter das Karussel wie Wichtel über Nacht, auf der Straße aufgebaut.
Sonntagnachmittag 15.00 Uhr.
Neben Bratwurst und Glühwein ist die Advents-Tombola schon mächtig am laufen. Der Kneipen-Azubi putzt zwar noch seine Theke und das Karussell dreht noch auf Leerlauf, aber langsam füllt sich unser kleiner Marktplatz. Es wird nicht mehr lange dauern, da guckt jeder, der ein bisschen was auf sich hält mal vorbei.
17.00 Uhr, Dämmerung.
Mit einsetzender Weihnachtsbeleuchtung an den Laternen und laufender Kinderanimation auf der extra hierfür errichteten Bühne, nimmt das Weihnachtsspektakel im November seinen Lauf. Das Durchschnittsalter ist hierbei schwer zu ermitteln, da nahezu jede Altersklasse vertreten ist. Jugendliche sieht man allerdings nur selten. Da guckt Junior sich doch lieber die zweite Herrenmannschaft des Sportvereins an. Angeheitert durch Bier und Glühwein, berieselt vom anstehenden Fest blubbern und brabbeln die Laute aus Gesprächen, Lachen und Scherzen nur so in die Luft. Die Friteusen in der Bratwurstbude laufen langsam heiß.
19.00 Uhr, Höhepunkt.
Pünktlich wie die Maurer, wird das Feuerwerk eröffnet. Ein Signal für jeden, dass er sich doch bald mal auf die Socken machen könnte. Und allzu bald leeren sich die Straßen und der Marktplatz wieder relativ menschenfrei. Manche bleiben berüchtigt länger und genehmigen sich noch ein letztes Bier mit Pommes, doch die meisten sind schon wieder heimgekehrt. Irgendwann sind die Schotten dann aber auch duster. Doch weil es so schön war, kann man all das nächstes Jahr nochmal erleben.

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